Riesenchance für Much

 

Am Mittwoch hat der Rat die Tür zur Erreichung eines großen Ziels geöffnet:

 Endlich kann ein wohnortnahes umfassendes Schulangebot geschaffen werden – alle Mucher Kinder sollen alle Abschlüsse in Much erreichen können.

 Die Gemeinde soll gemeinsam mit Ruppichteroth am Modellvorhaben „Gemeinschaftsschule der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II teilnehmen – beginnend mit dem Schuljahr 2012/2013.

 Bis dahin soll unter Einbeziehung aller beteiligten – Pädagogen, Schüler, Eltern, Rat und Verwaltung – ein Mucher Modell erarbeitet werden mit folgenden Eckpunkten:

 Die Schule erhält eine gymnasiale Oberstufe

 

  • Gemeinsamer integrierter Unterricht für alle Kinder nach gymnasialem Standard mindestens in den Klassen 5 und 6 (für die Ruppichterother Kinder in Ruppichteroth)

 

  • Alle Abschlüsse der Sekundarstufe I – wie bisher – sind erreichbar und zusätzlich nach weiteren 3 Jahren das Abitur.

 Die Verwirklichung soll erreicht werden mit den Kollegien der Real- und der Hauptschule, die bisher so hervorragende Arbeit leisten und auf deren Erfahrung und Können niemand verzichten will.

 Die Sorgen und Ängste der Betroffenen, die die Umstellung auf Neues zwangläufig mit sich bringt, müssen durch schleunige Information ausgeräumt werden. Aktuell ist ganz wichtig:

 

  • Da die neue Schule erst 2012 beginnt, ändert sich für alle Eltern, die zum kommenden Schuljahr ein Kind anmelden müssen, definitiv nichts. Die Kinder bleiben bis zum Abschluss auf der Schule, auf der sie angemeldet werden.

 

  • Auch für alle Kinder, die zur Zeit bereits auf der Real- und Hauptschule sind, ändert sich nichts. Ihre Schule wird bis zum Abschluss weitergeführt.

 Und auch dies ist ganz wichtig:

 Alle Mucher Kinder können bis zum Abschluss in Much bleiben – daran ändert auch der Schulverband mit Ruppichteroth nichts.

 Wir haben nun die Riesenmöglichkeit, ein komplettes Schulangebot für alle Mucher Kinder zu verwirklichen. Kein Kind ist mehr gezwungen, zum Abitur in die Nachbargemeinden zu müssen oder gar auf das Abitur zu verzichten. Für alle anderen wird sich nichts zum Nachteil verändern.

 Die einzige Gefahr für die neue Schule besteht darin, dass ihre Möglichkeiten derart schlecht geredet werden, dass Eltern aus Verunsicherung ihr Kind woanders anmelden.

 Wenn alle Beteiligten konstruktiv an der endgültigen Konzeption mitwirken, wird das Vorhaben gelingen – zum Vorteil aller.

SPD Much